26 Elbkinder-Kitas haben bereits Photovoltaik-Anlagen

Sonne tanken auf dem Kita-Dach

Photovoltaik auf Kita-Dach

Tag der Erde am 22. April 2026. Sonnenenergie auf den Dächern tanken, die Gärten mit Pflanzen und Tieren teilen – das ist bereits in vielen unserer Kitas Realität. Von der Solaranlage mit Stromspeicher über Gründächer und naturnah gestaltete Außengelände bis hin zur Wärmepumpe: Bei den Elbkindern wird schon viel für Klimaschutz und die Nutzung regenerativer Energien getan. Denn Nachhaltigkeit und ein ressourcenschonender Umgang mit Energie sind in der frühen Bildung wichtig. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist ein Bildungsschwerpunkt – in Kita und Schule.

Solarenergie nutzen

26 Elbkinder-Kitas haben bereits Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach. So wird auf Kita-Dächern die Sonneneinstrahlung aufgenommen und in Energie umgewandelt, um sie direkt vor Ort als Strom zu nutzen. Wird mehr Strom aus Solarenergie gewonnen als verbraucht, fließt dieser in die Stromspeicher oder wird ins Netz eingespeist. Dank der Speicher ist die Energie auch am Abend oder in der Nacht noch verfügbar. Geben die Elbkinder Strom ins Netz ab, erhalten sie eine Vergütung.

26 Kitas mir Photovoltaik ausgestattet, 14 in Prüfung

„Seit 2017 prüfen wir bei jedem Neubau und jeder Dachsanierung, ob Photovoltaik eingesetzt werden kann. Das haben wir schon lange vor der gesetzlich vorgeschriebenen PV-Pflicht gemacht“, sagt Dipl.-Ing. Architekt Lars Borchers, Projektmanager für Nachhaltigkeit, Energie und Klima aus der Bauabteilung der Elbkinder. Kontinuierlich führen die Elbkinder Potentialanalysen durch. Dabei werden die baulichen Voraussetzungen und die Statik der Kita-Dächer auf die Umsetzung von Photovoltaik, oder aber auch Gründächern, geprüft.

2025 wurden 7 von 9 untersuchten Kita-Gebäuden identifiziert, die sukzessive mit Solarpanelen und Photovoltaikanlagen ausgestattet werden können. Dieses Jahr nehmen die Elbkinder weitere 7 Kitas in den Blick. So erhalten die Elbkinder-Kitas nach und nach eine grüne Energieversorgung – mit einem möglichst hohen Selbstversorgungsgrad.